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6-tägige Reise nach Masuren vom
21. bis 26. August |
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Reise mit der AWO nach Masuren
Am 21.August machte Else-Marie Heckel sich mit 31 Teilnehmern auf, um eine 6-tägige Erlebnisreise nach Masuren anzutreten. Wie üblich wurden wir in der ersten Pause mit einem leckeren Frühstück verwöhnt. Strahlender Sonnenschein verzauberte die Landschaft in den frühen Morgenstunden in ein romantisches Stimmungsbild. Unsere Laune war super. Im Bus herrschte ein sagenhaftes Gelächter und Geschnatter. Na ja, jeder kennt jeden. Das ist ja so bei der AWO. Unser Busfahrer Marcus vom Reiseunternehmen Mietrach kam nur schwer zu Wort. Mit einem Bericht über Masuren steigerte er unsere Vorfreude auf die nächsten Tage. Um die Mittagszeit war die Außentemperatur bereits auf 28° angestiegen. Da wir in Polen über Landstraßen fuhren, konnten wir uns noch mehr bis zu unserem ersten Reiseziel, einem Hotel im Zentrum Posens, an der bezaubernden Landschaft erfreuen. Als
wir am nächsten Morgen unsere Reise fortsetzten, hatten wir schon in
der Frühe 21°. Die Vielseitigkeit der Gegend mit den idyllisch
gelegenen kristallenen Seen, den Orten mit hübschen kleinen Parkanlagen
und dann wieder lange Alleen und der Ausblick über riesige Felder und
Wiesen verzauberten ständig. In
Thorn angekommen, wurden wir von unserem Stadtführer Krzysztof
empfangen. Er geleitete uns humorvoll durch die Altstadt. Erwähnenswert
sind die geschichtsträchtigen Bauten im Backsteingotik-Stil: die
Kathedrale St. Johannes, die Marienkirche, das Rathaus, die Post,
weitere kleine Gebäude und das Kopernikus-Denkmal. Wir konnten das
romantische Flair der Stadt ausgiebig genießen.
Während
der Weiterfahrt waren wir immer mehr fasziniert von der Schönheit
dieser prachtvollen Gegend. Angestrahlt von der Nachmittagssonne wirkte
sie atemberaubend. Als wir dann schließlich mit Kutschen durch den
romantischen Wald zu einem typischen Gehöft zu einer lustigen
Bauernhochzeit gebracht wurden, waren wir schier überwältigt.
Dort ist die Zeit einfach stehen geblieben. In einer geschmückten Scheune wurde ein reichhaltiges Abendessen angeboten, nach flotter Musik getanzt und es wurde einiges vorgeführt. Spätabends kamen wir dann in unserem wunderschön gelegenen Hotel bei Sensburg an. Am
nächsten Morgen waren wir überrascht über die idyllische traumhafte
Lage direkt am Toos-See auf einem Hang. Nach dem Frühstück lernten wir unsere Reiseleiterin Annemarie kennen. Mit ihr unternahmen wir einen Ausflug in die Johannisburger Heide. Auf dem Weg dorthin führte sie uns durch den Ort Nikolaiken; und wir hatten Freude beim Kauf von Bernsteinschmuck und anderen Mitbringsel. Dann ging es weiter durch ein endlos wirkendes 1000ha großes Waldgebiet; und das ist die Johannisburger Heide. Verzaubert kam man ins Träumen. Das Lied „Land der dunkle Wälder" ging einem nicht aus dem Sinn. Inmitten dieses Paradieses steht in der alten Försterei das Geburtshaus des Schriftstellers Ernst Wiechert. Der Besuch im Museum war äußerst interessant und informativ. Nach einem schmackhaften Mittagessen entschlossen wir uns zum Staken auf der Krutynia.
Die einstündige Fahrt war einmalig schön. Wir erfreuten uns
an der unberührten Natur, der Stille und dem traumhaften Wetter. Es
ging weiter bis zu einer Klosterkirche. Am folgenden Tag hatten wir wieder ein volles Programm. In der Wallfahrtskirche „Heilige Linde" waren wir schier überwältigt von der kunstvollen Innenausstattung, besonders von der wunderschönen Orgel mit den beweglichen Figuren. Voller Faszination lauschten wir der kurzen Andacht, den Liedern und dem Orgelkonzert. Über Rastenburg fuhren wir dann zur Wolfsschanze. Unser Führer Jan geleitete uns durch alle drei Sperrkreise. Nach bewegenden Eindrücken fuhren wir über Lötzen, wo wir nach einer Rundfahrt eine Stunde Freizeit hatten, zu „Frau Dickti". Sie ist eine wahre Frohnatur, die im ehemaligenElternhaus ein ostpreußisches Volksmuseum betreibt. Uns Gästen wurde ihr berühmter Streuselkuchen und Kaffee serviert. Wir bewunderten die gepflegte Blumenpracht auf ihrem Anwesen und besichtigten das Museum nachdem sie uns vom früheren Leben erzählt hatte. Im
Hotel wurde abends für uns gegrillt. Dann folgte schon der Tag, an dem
wir Abschied nehmen mussten. Annemarie begleitete uns noch bis
Allenstein. wir besichtigten in Sorquitten die hübsche Barockkirche und
abschließend führte sie uns durch die Hauptstadt des Wir übernachteten wieder in Posen; und am nächsten Morgen ging es heimwärts. Voller Dankbarkeit, dass Else-Marie uns immer wieder so fürsorglich betreut und alles für uns organisiert, werden wir uns noch lange und immer wieder an diese erlebnisreiche Reise ins atemberaubende Masuerenland erinnern.
Ingrid Lauenstein
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